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St. Ottilien, Klosterkirche

MI 08.08. | 20.30 Uhr
DAS FEST
Das Spiel vom Ende der Zeiten

J.S. BACH – GOLDBERG-VARIATIONEN
CARL ORFF – KANON
aus dem „Spiel vom Ende der Zeiten“
mit Hansjörg Albrecht, Orgel

Hansjörg Albrecht gilt als musikalischer Grenzgänger und Querdenker ohne Berührungsängste. Als Dirigent geht er konsequent eigene Wege – zwischen Barock und Heute, zwischen Archiv und Neuschöpfung – und mit seinen Orgeltranskriptionen etablierte er sich unter den Virtuosen seines Instruments.
Er ist Künstlerischer Leiter des Münchener Bach-Chores & Bach-Orchesters (gegründet vom legendären Karl Richter). Neben der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Opernhaus San Carlo Neapel dirigiert er regelmäßig das Bach Collegium München und den CPE-Bach-Chor Hamburg. Mit diesen Ensembles sowie in der Zusammenarbeit mit Gastorchestern entwickelt er neue programmatische Profile.

Als Dirigent arbeitete er u.a. mit Künstlern wie Dorothee Oberlinger, Arabella Steinbacher, Fazil Say, Vesselina Kasarova, Simone Kermes, Michael Volle und Klaus Florian Vogt sowie mit Klangkörpern wie Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Turin, Prague Philharmonia, Nationaloper Brünn, Philharmonie Stettin, Kammerorchester Brüssel, Liszt-Kammerorchester Budapest, Barockorchester Moskau, Bayerisches Staatsorchester, Deutsche Radiophilharmonie, Staatskapelle Weimar, Konzerthausorchester Berlin sowie den Ensembles der Bach-Akademie Stuttgart.

Konzerte als Organist führen Hansjörg Albrecht in die großen Konzerthäuser und Kathedralen Europas und Russlands, nach Japan und in die USA. Zudem gastierte er bei namhaften Orchestern wie Israel Philharmonic Orchestra, Los Angeles Opera Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, Santa Cecilia Rom, Tschechische Philharmonie und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Beim Label Oehms Classics legte Hansjörg Albrecht als Dirigent und Organist bisher über 20 vielbeachtete CDs vor (2016 die von den Medien vielbesprochene Gesamteinspielung der Orchesterlieder des deutschen Spätromantikers Walter Braunfels sowie 2017 Wagners „Ring ohne Worte“ in der Orchesterfassung von Lorin Maazel, die für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wurde). Ebenfalls nominiert wurde er 2013 für den GRAMMY Award in der Kategorie „Best Classical Instrumental Solo“.
2017 war er mit dem Münchener Bach-Orchester erneut auf einer großen Japan-Tournee. Am neuen Opernhaus Dubai dirigierte er anlässlich der Gesamtaufführung von Mozarts Da Ponte-Zyklus den „Don Giovanni“ sowie am Teatro di San Carlo Neapel eine Serie von Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in der legendären Inszenierung von Giorgio Strehler, welche im selben Jahr unter der Leitung von Zubin Mehta schon an der Mailänder Scala zur Aufführung kam. Darüber hinaus führten ihn Konzerteinladungen u.a. wiederholt nach Moskau und Zürich, mit Solo-Recitals erstmals ins Leipziger Gewandhaus, die Berliner Philharmonie und nach Rotterdam sowie in den Palast der Künste Budapest. Zudem debütierte er als Dirigent im großen Saal der Berliner Philharmonie sowie in der Elbphilharmonie Hamburg.

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